IT-Unternehmen bringen die Digitalisierung auf Trab

Die gute Nachricht zuerst: Zahlreiche Umfragen belegen, dass sich etwa zwei Drittel der deutschen Unternehmen mittlerweile eine Digitalisierungsstrategie zurechtgelegt haben. Die nicht ganz so gute folgt sogleich: Viele Firmen stehen mit ihren Transformationssplänen noch ganz am Anfang.

Das ewige Lamentieren, dass Deutschland nicht aus den Starblöcken käme, und die luftigen Versprechen aus der Politik nützen den Entscheidern in den Unternehmen aber nichts. Vielmehr braucht die Wirtschaft kompetente IT-Dienstleister und Lösungsanbieter, die ihr kräftig unter die Arme greifen und so manchem lahmen Gaul auf die Sprünge helfen. Wie sich der digitale Parcours gemeinsam meistern lässt, zeigt diese Themenbeilage.

Auf den folgenden Seiten präsentieren zum einen IT- und Technologieunternehmen aus Deutschland ihre aktuellen Produkt- und Dienstleistungsportfolios. Alle als „Advertorial“ gekennzeichneten Beiträge stammen dabei von Anbietern, die professionelle Lösungen für Digitalisierungsprojekte oder Trainingsprogramme im IT-Bereich offerieren. Zum anderen stellen unsere Autoren im redaktionellen Teil aktuelle Praxisbeispiele für den Einsatz neuartiger IT-Technologien und die Bewertung innovativer Geschäftsmodelle vor.

An Startnummer Eins in unserem Themenfeld steht zunächst einmal die Analyse des Status quo. Ab Seite 4 zeigen Dirk Martin und Verena Bunk, wie Entscheider mithilfe eines Self-Checks zu einer realistischen Einschätzung des Digitalisierungsgrads in ihrem Unternehmen gelangen. Denn nur wer weiß, von wo aus er startet, macht letztlich das Rennen. So rät Dr. Jan Evers insbesondere Firmengründern und Unternehmen, die neue Produkte auf den Markt bringen wollen, sich nicht allein auf ihr Bauchgefühl zu verlassen, sondern die eigene Vision mit der Realität zu konfrontieren (Seite 8).

Wie das in der Praxis aussieht, demonstriert Hans-Jürgen Krieg am Beispiel einer äußerst erfolgreichen Methode, moderne bilderzeugende Technologien effizient und kundenfreundlich einzusetzen (Seite 24). Dass neue technische Verfahren aber auch neue Probleme mit sich bringen, etwa im medizinischen Bereich, erklärt Thomas Sting auf Seite 16. Eine Antwort auf diese Herausforderungen sieht Axel Oppermann im Edge-Computing, das die Überlastung von Netzwerken und IT-Systemen entscheidend kompensieren kann (Seite 21).

Für das Management der betrieblichen Prozesse empfiehlt Thomas H. Grimm ein umfassendes Enterprise Resource Planning (Seite 12). Zudem erfordert die Verarbeitung großer Informationsmengen mittlerweile den Einsatz von KI-Anwendungen. Was künstliche Intelligenz darüber hinaus etwa im Marketing und bei der Kundenkommunikation zu bieten hat, fasst David Schahinian ab Seite 26 zusammen.

Auf der anderen Seite, beim zentralen Erfolgsfaktor Mensch und seiner alltäglichen Arbeitsumgebung, zeichnen sich ebenfalls neue, kreative Trends ab. Deshalb hat sich Florian Eichberger einmal im Reich der immer beliebter werdenden Coworking Spaces umgesehen und herausgefunden, dass intelligente Bürogebäude nicht nur die Kosten senken können (Seite 18). Ein gut aufgestellter Stall, kräftiges Futter und das richtige Coaching geben der Performance auf dem Digitalisierungsparcours den entscheidenden Kick – und machen brave Unternehmensgäule zu Leithengsten in ihrer Branche.

Quelle: IT- und Technologieunternehmen stellen sich vor 2/2018 in c’t 24/18, iX 11/18 und Technology Review 11/18