Nach 20 Jahren auf Mac umgestiegen

Es gab Zeiten, da brummten bis zu 10 PCs in meinem Homeoffice. Die meisten davon selbst zusammengeschraubt und mit Windows XYZ. Das war beim Endspurt von Seti Classic, dem ersten populären Distributed Computing Projekt. Auf einigen Maschinen probierte ich immer mal wieder Linux, um es stets zu verwerfen, weil alltägliche Anwendungen zu kompliziert wurden.

Eines Tages trennte ich mein Heimnetzwerk von Windows 2000 als Datenserver und stieg auf Linux mit Apache um. Dann kappte ich meinen komfortablen Webserver bei einem externen Anbieter und betrieb ihn seit dem auf einem ausgedienten Pentium 500 mit vier 120-GByte-Festplatten im Keller. Die Stromrechnung dafür war erheblich günstiger als kommerzielles Webhosting mit einem Bruchteil des Speichers.

Dann kam AVDC und schwärmte von einem Mac mini mit OS X Tiger. Dabei handelt es sich um ein Linux-ähnliches Betriebssystem, das perfekt auf Apple-Computer zugeschnitten ist. Alle Applikationen funktionieren mit einer Maus, die nur eine (!) Taste hat. Auf Windows hatte ich fortan keine Lust mehr. Über die Jahre hatte ich mich mehr mit Updates beschäftigt, als mit den Programmen, die mich interessierten. Jetzt habe ich bis auf mein geliebtes Thinkpad sämtliche PCs verkauft und bin frei nach dem Motto Simplify Your IT zu den Macianern konvertiert.